Icod de Los Vinos    

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Im Zeichen des Drachenbaums

Der Drachenbaum von Icod de los Vinos ist das Wahrzeichen sowohl der alten Weinstadt als auch der Insel Teneriffa selbst. Tausend Jahre soll er alt sein.
Wissenschaftliche Schätzungen gehen von etwa 600 Jahren aus. Genau weiß es niemand, denn der "Drago Milenario" ist kein Baum sondern ein Agavengewächs und bildet keine Jahresringe aus, an denen man das Alter ablesen könnte. Fest steht jedoch, dass der Drago mit seinen sechs Metern Umfang und 17 Metern Höhe der älteste und größte Drachenbaum der Welt ist. Alterwürdig erhebt er sich über dem Botanischen Garten, den man zu seinen Füßen angelegt hat.
In Botanischen Garten wachsen einheimische Pflanzen aus allen Teilen und Höhenlagen der Insel, unter anderen auch die rote Tabaiba aus dem Tenogebirge und die typischen Lorbeerbäume.
Zugang zum Park hat man durch das Drachenbaumhaus, in dem es kanarische Spezialitäten, Souvenirs und kostenlose Weinproben gibt. Ab Juli wird noch ein zweiter Eingang geöffnet, der durch eine neuentdeckte Vulkanhöhle führt.

Der Drachenbaum ist zwar die bekannteste Attraktion der Stadt Icod de Los Vinos, doch diese hat noch vieles mehr zu bieten. 1501 gegründet beherbergt Icod de los Vinos zahlreiche Herrenhäuser, kleine Paläste sowie Kirchen und Klöster. Die Altstadt von Icod de los Vinos erstreckt sich direkt neben dem Drachenbaumpark.
Gegenüber befindet sich die Plaza de Andrés de Lorenzo Cáceres mit der Pfarrkirche Iglesia de San Marcos. Diese Kirche aus dem 17. Jahrhundert hat ein sehenswertes Renaissance-Portal. Im Inneren gibt es einen silbernen Altar und eine Monstranz und im angeschlossenen Museum ein zwei Meter hohes Kreuz, eine Filigranarbeit aus mexikanischem Silber. Die terrassenförmig angelegte Plaza liegt hoch über den unteren Stadtteilen von Icod de los Vinos und bietet einen großartigen Blick über die Stadt und das Meer. Grünanlagen, Pavillons und hohe, schattenspendende Bäume laden zum flanieren ein. An den Wochenenden gibt es einige Stände mit kunsthandwerklichem Angebot.

Wenige Meter darüber liegt die kleine Plaza de la Constitución mit ihren liebevoll restaurierten Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. In zwei Weinbodegas wird man freundlich eingeladen, den rund um Icod angebauten Wein zu probieren und zu kaufen. In der Mitte des Platzes ist um einen Brunnen ein Garten angelegt, in dem unter anderem eine seltene Kandelaberpalme wächst.

Wer Icod de los Vinos schon einmal besucht hat, wird eine besondere Attraktion vermissen. Das Schmetterlingshaus, in dem man freifliegenden, farbenprächtigen Schmetterlingen aus aller Welt begegnen konnte, wurde wegen angeblicher Verstöße gegen Bauvorschriften geschlossen.

Icod de los Vinos verfügt auch über einen hübschen, feinsandigen, schwarzen Strand, die Playa de San Marcos. Er liegt in einer tiefen Felsenbucht. Hierher kommen vor allem die Einheimischen zum Baden. Rund um den Strand gibt es einige kleine Läden, Cafés und Lokale. In den Strandrestaurants von San Marcos kann man fangfrischen Fisch und andere kanarische Gaumenfreuden genießen. In der Nähe befindet sich der Fischerhafen mit seinen bunten Fischerbooten, die mit einem Kran vom Kai aus zu Wasser gelassen werden. Der Strand von San Marcos ist zwar klein, aber - außer in den spanischen Sommerferien - nicht überlaufen.

Oberhalb von Icod de los Vinos befindet sich eine große vulkanisch gebildete Höhle, die Cueva del Viento. Ihre verzweigten Gänge erstrecken sich über mehrere Ebenen und sind Lebensraum für verschiedene einzigartige Tierarten. Bisher wurde die Windhöhle auf fast 15 Kilometern Länge erkundet. Die ersten zweihundert Meter sollen noch in diesem Sommer für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

An der Nordküste Teneriffas etwa 15 Kilometer westlich von Puerto de la Cruz gelegen erreicht man Icod de los Vinos von Puerto bzw. Santa Cruz aus, indem man der Nordautobahn TF-5 Richtung Westen folgt bis sie in eine Landstraße übergeht, von dort an ist Icod gut ausgeschildert. Mehrere Busse fahren von Santa Cruz und Puerto de la Cruz aus nach Icod de los Vinos. Die Altstadt und der Drachenbaum liegen etwa zweihundert Meter oberhalb des Busbahnhofs.


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